LT-Rhoen-02-32Sonderzeichen

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Point Alpha in der Rhön

Setze die deutschen Sonderzeichen an der richtigen Stelle ein: ä, ö, ü, ß 


Heute weisen Hinweisschilder an der Autobahn A7 auf das Museum am ehemaligen Point Alpha hin.
Point Alpha war ein Beobachtungsposten der amerikanischen Armee. Er befand sich zwischen dem hessischen Ort Rasdorf und der Th   ringischen Kleinstadt Geisa. Gaisa war damals die am weitesten im Westen gelegenen Stadt des Warschauer Paktes.
Die Amerikaner hatten noch drei weitere St   tzpunkte an der innerdeutschen Grenze in Hessen.
Nur dieser blieb erhalten. Eine Gedenktafel bezeichnet diese Stelle als den hei   esten Ort im Kalten Krieg. 1962 gab es einen t   dlichen Zwischenfall: Der Grenzzaun mitten in Deutschland wurde damals verst   rkt. Der DDR-Hauptmann Rudi Arnstadt   berwachte die Bauarbeiten. Im Streit mit den westdeutschen Grenzsch   tzern fiel ein Schuss. Ein westdeutscher Grenzsch   tzer erschoss den DDR-Hauptmann. Der Tathergang blieb unklar. 26 Jahre sp   ter wurde der ehemalige Todessch   tze ermordet. Auch diese Tat wurde nie aufgekl   rt. Viele vermuten einen versp   ten Racheakt.
Wegen des bis November 1989 un   berwindlichen Zauns zwischen der DDR und der Bundesrepublik nannte man diese Grenze auch „Eiserner Vorhang“.
In der n   rdlichen Rh   n vermutete man das bevorzugte Aufmarschgebiet des Warschauer Paktes. Man beobachtete die Truppenbewegungen im Osten und h   rte den Funkverkehr in der DDR ab. Durch genaue Beobachtungen hoffte man den Anmarsch auf die Stadt Fulda fr   hzeitig zu erkennen. Die US-Armee war sogar bereit, Atomwaffen einzusetzen, um den Feind am Durchmarsch zu stoppen.
Dort wo heute das Museum steht, wurde 1968 der erste Beobachtungsturm aus Holz errichtet. 1982 baute man einen Stahlturm. 1985 erstellte man den heute noch begehbaren Beton-Turm.
1991, im Jahr nach der deutschen Wiedervereinigung, gab die amerikanische Armee den Standort auf. Im gleichen Jahr l   ste sich die Sowjetunion auf. Fast alles, was Deutschland teilte, wurde abgebaut. Am Point Alpha blieb ein St   ck Grenze als Ausstellungsst   ck stehen. Dort wo einst der Fahrweg der DDR-Grenztruppen war, verl   uft heute ein Wanderweg. Die Natur hat sich den Todestreifen   berall zur   ckgeholt. Dort leben jetzt viele seltene Tierarten.
Die gro   e Politik findet nur noch an seltenen Tagen in der Rh   n statt. Am Gedenktag erhalten bedeutende Staatsm   nner den mit einem Preisgeld in H   he von 25.000 Euro dozierten Point-Alpha-Preis: George H. W. Bush, Michail Gorbatschow und Helmut Kohl geh   ren zu den geehrten Politikern.
Deren fast 30 Jahre zur   ckliegenden Entscheidungen ist es zu verdanken, dass die Rh   n ihre milit   rische Bedeutung verloren hat. Ein St   ck Grenze am Point Alpha wurde zum Mahnmal.

 
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